Stärken im Job erkennen

Stärken im Job erkennen

Was kann ich gut? Wie kann ich meine Stärken im Job am besten einsetzen? Wie komme ich beruflich weiter? Diese und andere Fragen haben wir uns sicherlich alle schon alle einmal im Laufe unseres beruflichen Lebens gestellt. In einem Interview mit dem Fachhändler Ortloff verrate ich,

  • Was nach meinen Verständnis eine Stärke ist.
  • Warum es wichtig ist zu erkennen, wo die eigenen Stärken liegen.
  • Wofür es auch wichtig ist, seine Schwächen zu kennen.
  • Mit welcher Methode du deine Stärken im Job erkennen kannst.
  • Und was diese Erkenntnisse für deinen beruflichen Kontext bedeuten.

Das ganze Interview findest du auf https://www.ortloff.de/staerkenimjoberkennen/

Berufliche Rollen wirksam gestalten

Und wenn ich dich bei deinem individuellen Vorhaben unterstützen kann oder du noch Fragen zum Thema hast, dann melde dich gerne bei mir unter nadine.kuegeler@wirkzam.de. Ich freue mich auf deine Nachricht!

PS: Ein Programm zur Gestaltung deiner beruflichen Rollen gibt es schon. Wenn du mehr erfahren magst, dann schau gerne hier vorbei:

Beitragsbild: Photo by Priscilla Du Preez on Unsplash

Wer, wie, was? Warum Rollenklärung für eure Zielerreichung wichtig ist!

Wer, wie, was? Warum Rollenklärung für eure Zielerreichung wichtig ist!

Der, die das! Wieso, weshalb, warum? Wer nicht fragt, bleibt dumm!

Intro Sesamstraße

Was im Intro einer immer noch beliebten Kindersendung so fröhlich und locker von einer Scharr bunter Fabelwesen gesungen wird, hat aus meiner Sicht einen entscheidenden Impact auf den Erfolg deines Teams. Es geht um Ziele und es geht um Rollen, Verantwortungen, Aufgaben und es geht sogar um das Wofür! Alles Fragen, deren Klärung für unseren Führungs- und Arbeitsalltag eine Selbstverständlichkeit sein sollten und die oft in der Hektik des Tagesgeschäftes und des Umsatzsdrucks untergehen.

Für mich sind sie jedoch entscheidende Schlüssel, um dein Team zu fokussieren und auszurichten. Sie bilden den Rahmen, damit du gemeinsam mit deinen Mitarbeitern und/oder deinem Projektteam an den für euer Unternehmen wichtigen und richtigen Themen effizient arbeiten kannst.

Wieso, weshalb, warum?

Im ersten Schritt geht es natürlich um Ziele und den Sinn und Zweck. Also die Antwort auf die Frage, wofür euer Unternehmen steht bzw., welchen Zweck es erfüllt. Dabei kann statt des Sinns auch eine Vision verfolgt werden. Je nachdem, was zu euch und eurem Unternehmen passt oder was schon gemeinsam erarbeitet wurde. Davon abgeleitet ergeben sich Ziele, deren Erreichung mit Hilfe einer Strategie ermöglicht werden.

Wer, wie, was?

Nach der Zielklärung gilt es zu überlegen, welche Rollen ihr im Team oder Projekt benötigt, um die Strategien zur Zielerreichung umsetzen zu können. Und zwar personenunabhängig! Das ist für mich auch der entscheidende Faktor. Denn auch wenn du bereits ein festes Team oder Projektteam hast, ist es wirksamer und hilfreicher, den tatsächlichen (!) Bedarf für die Zielerreichung zu ermitteln. Ganz ohne Restriktionen, z.B. durch bestimmte Personen.

Meiner Erfahrung nach empfiehlt es sich für eine Rollenbetrachtung neben dem Blick auf das WAS die Rolle zu erfüllen hat, auch die Perspektive auf das WIE zu erweitern. Eine solche ganzheitliche Rollenklärung bezieht neben den Tätigkeiten bzw. Aufgaben auch die Definition nachfolgender Punkte mit ein:

  • Schnittstellen
  • Stärken, Kompetenze, Wissen
  • Werkzeuge
  • Herausforderungen und Chancen
  • Verantwortungen und Entscheidungen

Mit diesem Gesamtblick werden alle relevanten Rollen in eurem Team oder Projekt definiert. Geschieht dies kooperativ im Team, könnt ihr dadurch ein gemeinsames Verständnis und damit eine gemeinsame Grundlage für die Zusammenarbeit schaffen. Durch die Partizipation und die damit vorhandene Möglichkeit der Mitgestaltung, ist meiner Erfahrung nach auch die Identifizierung mit den Rollen automatisch größer.

Durch den entstandenen Überblick aller Rollen in einem Team, habt ihr auch die Möglichkeit – innerhalb der Aufgabenstellungen oder eines Prozesses – bisher unbesetzte Lücken oder auch doppelte Bearbeitung zu identifizieren und damit die Chance, zukünftig Arbeitszeit sinnvoller einzusetzen.

Sind die Rollen klar, steigt das Team gemeinsam in die Besetzung der Rollen ein. Ich gestalte dies gerne freiwillig und selbstorganisiert. Sollte dies in deinem Kontext nicht möglich sein, empfiehlt es sich die Zuweisung zu Personen im Team transparent und nachvollziehbar zu kommunizieren. Rollen, die durch niemanden besetzt werden wollen, beinhalten oft Aufgaben, die als nutzlos, sinnlos oder sogenannte „Monkey-Jobs“ angesehen werden. Nutzt dann diese Chance im Team offen zu besprechen, woher die Ablehnung rührt. Auch hier gibt es viel Potential den Einsatz von Arbeitszeit zukünftig zu optimieren.

Durch die vorhandene Soll-Beschreibung der zu besetzenden Rolle, kann im Einzelgespräch gemeinsam geprüft werden, ob die vorliegenden Erwartungshaltungen erfüllt werden können oder, wo noch Unterstützungsbedarf wie z.B. Schulungen, Befugnisse, Berechtigungen, Zugänge, etc. besteht. Deine Aufgabe als Führungspersönlichkeit ist es dann, die besprochenen Punkte zu organisieren.

Der wirkzame Rollencanvas – eine Rolle, ein Überblick

Um den Überblick so einfach wie möglich zu gestalten, habe ich einen Rollencanvas entwickelt. Diesen nutze ich sowohl für die Gestaltung eines Teamprozesses sowie für Transparenz in meinen Projektteams. Mit dieser Leinwand (=Canvas engl.) haben alle im Team eine schnelle Sicht auf die notwendigen Punkte und Themen. Für die Erarbeitung im Team kann nach einem Brainstorming der zu definierenden Rollen erst einmal jeder für sich den Canvas ausfüllen. Im Anschluss können die verschiedenen Perspektiven und Inhalte dann im Team konsolidiert, besprochen und verhandelt werden. Alternativ kann der Canvas auch gemeinsam mittels Brainstorming im Team gefüllt werden. Wähle gerne die Methodik und Vorgehensweise, die am Besten zu dir und deinem Team passt.

Mehr zum Rollencanvas und wie du ihn einsetzen kannst, erfährst du im passenden Video aus meinem Videoblog.

Den Rollencanvas kostenlos für dich zum Mitnehmen!

Die Rolle der Führungspersönlichkeit als Teil des Teams beleuchten!

Da du als Führungspersönlichkeit auch zum Team gehörst und als Teil des Systems eine Rolle übernimmst, definiere diese bitte auch gemeinsam mit dem Team. Das schafft neben Transparenz und Klarheit auch ein Gleichgewicht und Gefühl der Fairness. Eine Form dies spielerisch zu gestalten, ist z.B. Delegation Poker. Alles was du dazu brauchst, findest du zum kostenlosen Download bei www.cocondi.de (unbezahlte Werbung).

https://www.cocondi.de/wp-content/uploads/2018/10/M30_Delegation-Poker-2015-self-print-A4-German.pdf

Mein Fazit

Neben Vision, Sinn, Zielen und Strategien schaffst du durch transparente Rollen einen Rahmen für selbstständiges und selbstorganisiertes Arbeiten und damit effiziente und effektive Zielerreichung. Zudem sorgst du für eine wirksame und transparente Zusammenarbeit innerhalb deines Teams, der Organisation und mit Euren Kunden. Überlegt gemeinsam im Team und Projekt, welche Rollen ihr für eure Zielerreichung benötigt und das kurz- sowie auch langfristig. Denn Rollenklärung ist keine „Einmalaktion“, sondern darf regelmäßig auf die Weiterentwicklung eures Kontextes angepasst werden.

Du hast noch Fragen zum Thema oder bist noch unsicher, wie du die Umsetzung in deinem Team, Projekt oder deiner Organisation gestalten kannst? Dann melde dich gerne bei mir und wir schauen gemeinsam, wie ich dich oder euch unterstützen kann.

Melde dich gerne unter: nadine.kuegeler@wirkzam.de

Ich freue mich auf deine Anfrage!

Wofür ist es wichtig „agil“ zu sein?

Wofür ist es wichtig „agil“ zu sein?

Über die Bedeutung von Agilität für wirksame Zusammenarbeit

„Wofür ist es wichtig agil zu sein?“ Das ist die Frage, die ich meistens stelle, wenn Kunden oder Kolleg*inn*en zu mir kommen und die Zusammenarbeit in ihrem Team „agil“ aufsetzen wollen. Natürlich könnten wir gemeinsam einfach loslegen und agile Frameworks und Methoden in den Teams implementieren. Doch warum dieses Vorgehen aus meiner Sicht nicht sinnvoll ist und was es braucht, damit „agiles Arbeiten“ auch einen positiven Beitrag auf wirksame Zusammenarbeit in deinem Team hat, mag ich dir in diesem Blog Beitrag erzählen.

Agil zu Arbeiten ist aktuell das Thema Nummer eins in Strategieplanungen und hat längst den Weg aus der Softwareentwicklung heraus gefunden. Doch was steckt eigentlich hinter diesem Hype? Nach meiner Erfahrung ist es oft der Wunsch, dass Teams und Organisationen dynamischer, schnell anpassungsfähig und innovativer zu werden.

Aber warum kann nicht alles so bleiben, wie es ist?

Natürlich ist das eine Option. Doch viele Organisationen verspüren nicht erst seit Corona einen Veränderungsdruck, vor allem durch die Digitalisierung der Märkte. Die Aktivitäten von Unternehmen sind nicht mehr linear planbar, denn meist ist auf Grund der Komplexität des Marktes unvorhersehbar, wie dieser reagieren und sich weiterentwickeln wird. Im Umkehrschluss bedeutet dies für Organisationen und Teams, dass die etablierten Lösungsansätze, Vorgehensweisen und Handlungsmuster nicht mehr ausreichen, um den Herausforderungen der Zukunft zu begegnen. Und auf den einzelnen Mitarbeiter in Teams und Organisationen heruntergebrochen bedeutet dies, dass je nach Rolle und Aufgabengebiet neue Kompetenzen benötigt werden.

Doch einfach so den Schalter umlegen und eine neue Form der Zusammenarbeit implementieren zu können ist illusorisch. Denn die vorhandenen Routinen und Muster haben sich über Jahrzehnte oder vielmehr Jahrhunderte in Organisationen etabliert und haben bislang den Erfolg und das Bestehen am Markt gesichert. Deshalb ist es umso wichtiger genau zu klären und zu beschreiben, wofür sich die Arbeitsweise und damit die Zusammenarbeit im Team und der Organisation jetzt ändern darf und was dadurch möglich werden soll. Getreu dem Motto, was läuft gut und was darf anders/besser sein und warum. Denn mal ganz ehrlich, würdest du einen sicheren Wanderweg im unbekannten Gebirge verlassen, wenn du nicht weißt, wozu das gut sein soll bzw. was dadurch möglich ist? (Rotkäppchen ist auch nur vom Weg abgekommen, weil sie dadurch die Chance gesehen hat, der kranken Großmutter eine Freude mit einem frischen Blumenstrauß zu machen. Quelle: https://www.grimmstories.com/de/grimm_maerchen/rotkaeppchen)

Du siehst also, dass es mehr braucht, als agile Methoden und Frameworks einzuführen. Vielmehr braucht es den Dialog und den Austausch mit den Mitarbeitern des Teams und der Organisation, um gemeinsam einen Sinn und eine Definition für agiles Arbeiten zu schaffen. Im zweiten Schritt braucht es dann den passenden Kontext. Denn agile Arbeitsweisen beruhen meiner Auffassung nach auf der Annahme, dass sich Teams am Kunden ausgerichtet und in einem definierten Rahmen (Framework) selbst steuern können. Für dich in der Rolle als Führungspersönlichkeit bedeutet dies neue Denkmuster und Aufgaben ( dazu gibt es bald einen eigenen Blogbeitrag). Erst dann steht für mich die Auswahl und die Einführung von zu dem Ziel passenden (agilen) Methoden, Tools und Frameworks auf dem Plan.

Was eine agile Haltung mit wirksamer Zusammenarbeit zu tun hat?

Um das zu beantworten mag ich gerne erst einmal meine Definition einer agilen Haltung teilen. Denn agil zu sein heißt für mich

  • großzügig zu sein, ohne eine Gegenleistung zu erwarten
  • überzeugt zu sein, dass zusammen die beste Lösung geschaffen werden kann
  • Diversität als Chance zu sehen
  • dauerhaft zu lernen und zu wachsen
  • selbst veränderungsbereit und neugierig zu sein
  • Vertrauen in die Kompetenz jedes Einzelnen im System zu haben, dass dieser weiß, was gut für ihn ist
  • jeden zu nehmen, wie er ist (jeder Jeck ist anders – ok, das ist ein kölscher Glaubenssatz)
  • mutig zu sein, Verantwortung zu übernehmen und kleine Schritte auszuprobieren
  • die Bedürfnisse des Anderen für den ich etwas tue – sei es mein Kunde, mein Mitarbeiter, mein Team, mein Projekt,… – zu kennen, um zu entscheiden, ob ich einen Nutzen stiften kann und will
  • selbst reflektiert in meinen Entscheidungen und meinem Handeln zu sein

Mit dieser Haltung schaffst du die Basis, dass jeder Einzelne für sich und mit anderen zusammen im Team und in der Organisation auch bei noch unklaren Herausforderungen motiviert, aktiv und wirksam agieren kann. Als Ergänzung geben zum Ziel passende (agile) Frameworks und Methoden den strukturgebenden Rahmen und schaffen damit die Möglichkeit wirksame Zusammenarbeit zu gestalten. Dies wirkt sich positiv auf die Effizienz und Effektivität deines Teams aus und ihr könnt jedes Gebirge gemeinsam erklimmen.

Du hast auch vor in deinem Team oder deine Organisation agile oder neue Arbeitsweisen einzuführen? Dann wünsche ich dir viel Spaß beim Ausprobieren, Austausch und Gestalten.

Du hast noch Fragen zum Thema Agilität oder bist noch unsicher, ob das was für Euch ist? Dann melde dich doch gerne bei mir und wir besprechen, wie ich dich/Euch unterstützen kann.

Melde dich gerne unter: nadine.kuegeler@wirkzam.de

Ich freue mich auf deine Anfrage!